SG empfängt Werlte zum Duell der Gegensätze
04.11.2013 |
Fussball Allgemein
Am kommenden Sonntag empfangen unsere Schwarz-Gelben um 14:30 Sparta Werlte im heimischen Waldstadion zum zweiten Heimspiel in Serie. Die Voraussetzungen für die Partie und die jeweiligen Saisonverläufe könnten dabei unterschiedlicher kaum sein. Während unsere SGF unter den vermeintlichen Experten vor der Saison als einer der heißesten Anwärter auf einen Abstiegsplatz galt, hingen die Trauben beim Bezirksligaabsteiger in Werlte sehr hoch. Da nur wenige wichtige Spieler nach dem Gang in die Kreisliga den Verein verließen und dazu noch einige namhafte Neuverpflichtungen in der Sommerpause getätigt werden konnten, war man sich auch im hohen Norden recht sicher, ein Wörtchen im Kampf um den direkten Wiederaufstieg mitreden zu können. Nach 14 Spielen indes scheint der harte Kreisligaalltag das Team von Alex Homann eingeholt zu haben. Mit gerade einmal 15 Punkten stehen die Werlter für viele äußerst überraschend derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dabei scheint die Mannschaft mit Spielern wie Porsch oder Feletti vor Qualität fast zu platzen. Eine Erklärung für diese Entwicklung findet der Coach auch selbst kaum.
Erst am letzten Wochenende musste man einen erneuten Nackenschlag verarbeiten, als die Gäste aus dem hohen Norden eine 1:2 Heimniederlage gegen den bis dato Tabellenletzten aus Baccum verkraften mussten. Vor allem das aufgrund immer wieder auftretender Verletzungen lange Fehlen von Jens Grefer, Kapitän und Organisator des gesamten Defensivverbundes, scheint das Team kaum verkraften zu können. Immerhin saß dieser jedoch am letzten Sonntag schon einmal wieder auf der Bank. Was das Team aber leisten kann, zeigte es erst vor zwei Wochen beim 4:1 Auswärtssieg in Bawinkel. So scheint auch das Spiel am kommenden Sonntag wieder völlig offen zu sein.
Dass die Schwarz-Gelben mit diesen 50/50-Situation umgehen können, zeigten sie erst am letzten Sonntag beim 4:3 Derbysieg gegen Lengerich. In einem rassigen, intensiven Derby, in dem beide Teams der Defensivarbeit nicht allzu viel Zuneigung schenkten, gewann das Team von Uli Manemann am Ende knapp, aber letztlich verdient. Wiederum zeigte sich, dass das Team Rückschläge hervorragend verarbeiten kann und den Glauben an einen Sieg nie verliert. Letzteres war sicherlich auch ausschlaggebend dafür, dass man ein weiteres Spiel für sich entscheiden konnte, welches lange auf Messer`s Schneide stand. Mit nun unglaublichen 26 Punkten belegt das Team derzeit einen niemals für möglich gehaltenen Aufstiegsrang. Engelbertz jedoch warnt: Diese Punkte haben wir jetzt erstmal gegen den Abstieg geholt, reichen werden sie jedoch noch lange nicht. Wir müssen jedesmal auf´s Neue alles reinschmeißen, was wir im Tank haben. Ansonsten können wir nicht bestehen. Dies wird auch gegen Werlte, die uns von ihren Möglichkeiten Welten voraus sind, nicht anders sein. Dennoch können wir stolz darauf sein, was das Team um Uli Manemann bis dato geleistet hat. In diesem Sinne wünschen wir allen einen schönen Aufenthalt im Waldstadion und ein ähnlich turbulentes Spiel wie am vergangenen Wochenende.